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Spielberichte und News um den EHC Züri Wolves sind auf unserer Facebook Seite zu finden - Link unten links. Wir freuen uns über alle Beiträge und Kommentare!



Der Spielplan für die Saison 2015/16 ist bekannt.


Pre-Season Games:

20.9.2015, 10:30 Uhr, Halla dal Glatsch Scuol, HC Engadina : EHC Züri Wolves (2. Liga, Elitejunioren und Senioren)

27.9.2015, 19:45 Uhr, Arena Wetzikon, EHC Züri Wolves : Sagmäälfäger (Schweizer Meister Free Hockey League)

04.10.2015, 17:00 Uhr, Arena Wetzikon, EHC Züri Wolves : Swissair (Senioren C2)

11.10.2015, 19:45 Uhr, Arena Wetzikon, EHC Züri Wolves : EHC Wallisellen (Senioren B)



Meisterschaftsspiele 2015/2016:

        

Datum

Zeit

Heimteam

Gastteam

Stadion

Stadion Ort

25.10.15

17:15

EHC Züri Wolves 

GC Zürich

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

31.10.15

20:45

GC Zürich

EHC Züri Wolves 

KEB Dolder

Zürich ZH

08.11.15

18:00

Küssnacht a. Rigi 

EHC Züri Wolves 

KEB Rigihalle

Küssnacht am Rigi 

15.11.15

17:00

EHC Züri Wolves 

 Schaffhausen 

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

22.11.15

17:00

Glarner EC

EHC Züri Wolves 

KEB Buchholz

Glarus GL

29.11.15

17:00

EHC Züri Wolves 

Bäretswiler SC 

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

06.12.15

20:00

EHC Züri Wolves 

Argovia Stars 

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

13.12.15

19:30

EHC Glattbrugg

EHC Züri Wolves 

SWISS Arena

Kloten ZH

10.01.16

17:00

EHC Züri Wolves 

Küssnacht a. Rigi 

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

16.01.16

17:45

Schaffhausen 

EHC Züri Wolves 

IWC Arena

Schaffhausen SH

24.01.16

17:00

EHC Züri Wolves 

Glarner EC

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH

06.02.16

17:00

Bäretswiler SC 

EHC Züri Wolves 

ESH Bäretswil

Bäretswil ZH

20.02.16

20:00

Argovia Stars 

EHC Züri Wolves 

 Tägerhard

Wettingen AG

06.03.16

17:00

EHC Züri Wolves 

EHC Glattbrugg

KEB  Wetzikon

Wetzikon ZH


Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung.





Die Gruppeneinteilung Senioren C1 für die Saison 2015/16 ist bekannt. Die Wolves dürfen wieder 14 Meisterschaftsspiele austragen und treffen mit den Argovia Stars, dem Glarner EC und Küssnacht am Rigi auf alte Bekannte...






Wir sind sehr traurig und sprachlos.




























Spielbericht: This was ...

 

EHC Züri Wolves : EHC Schaffhausen 2:8 (1:4, 1:3, 0:1)

1.3.2015, Arena Wetzikon, 42 Zuschauer

Strafen: Züri Wolves 10 x 2 min, Schaffhausen 9 x 2 min.

Tore für die Wolves: Roli Christ (2)

 

Am Sonntag um 19:15 Uhr ging für die Züri Wolves eine überaus erfolgreiche Saison im C1 zu Ende. Leider ohne Happy End, aber ja nu, man kann nicht alles haben. Nachdem die Züri Wolves das Hinspiel bei den Fast-Deutschen klar mit 12:2 verloren, zogen sie sich diesmal etwas besser aus der Affäre und mussten sich „nur“ mit 2:8 geschlagen geben. Doch, das muss hier klar gesagt werden, es lag deutlich mehr drin an diesem Abend und man darf schon von etwas Unvermögen sprechen, dass keine Punkte auf dem Zähler der Wölfe landeten. Leider war der Statistiker und der First-Assistent-Statistiker krank, aber wären sie dabei gewesen, sie hätten mehr Torabschlüsse der Wolves als der Schaffhauser notieren können. Die Chancen waren da, teils klare, teils versteckte. Aber bis vor’s gegnerische Tor machten die Wölfe doch so einiges richtig und kamen so immer wieder gefährlich vors Schaffhauser Gehäuse. Dort scheiterten sie dann aber eben zwischen kläglich bis zu knapp, oder der gegnerische Torhüter war auf der Höhe seiner Aufgabe. Im defensiven Bereich zeigten die Wolves jedoch eklatante Mängel, welche sie bereits die gesamte Saison mit sich rumtragen. Und so stand das Score nach 20 Spielminuten eben nicht 2:1 wie gefühlt verdient sondern 1:4. Und da es eben nur eine Wahrheit gibt, nämlich die auf dem Matchblatt, gabs daran auch nichts zu rütteln.

 

Dass die Wolves jedoch mit Rückständen umzugehen wissen, das ist mittlerweile auch hinlänglich bekannt. Und dass es bei diesem Spiel doch noch um etwas ging, zeigte ein Blick auf die Tabelle, welche Coach Hunger zwecks Motivation gross in der Garderobe aufgehängt hatte. Mit einem Sieg hätten die Wölfe bereits in ihrer ersten C1-Saison auf Platz drei abschliessen können. Nun ja, „hätten“. Wurde ja nichts daraus und so gibt es Ziele für die Saison 2015/16. Im Mitteldrittel wurde nichts mit der grossen Aufholjagd. Die Schaffhauser waren der Inbegriff von Effizienz und benötigten nur wenige Chancen um zu Toren zu kommen, während sich die Wolves weiterhin redlich bemühten, aber wenig Zählbares zu Stande brachten. Eine bezeichnende Szene für den Abend waren zwei Szenen vor den beiden Toren innert kürzester Zeit. Zuerst ein Schuss der Schaffhauser, welcher Berni Bissig im Tor der Wolves mit der Fanghand abwehren konnte, der Puck jedoch nach oben flog und mit einer perfiden Langsamkeit zurück aufs Eis flog und von dort nahe dem Torpfosten ins Goal kullerte.

Kurze Zeit später die gleiche Szene vor dem Schaffhauser-Tor. Nur dass dort der Puck auf der Torlinie liegen blieb. Nun ja: „Glück muss man sich erarbeiten, das wird einem nicht geschenkt“ – so sagte mal ein weiser Mann. Jedenfalls war dieses besagte Wettkampfglück an diesem Abend kein Wolf. Und so stand es vor dem letzten Abschnitt der Saison eben bereits 2:7 und eine weitere Kanterniederlage gegen diesen Gegner drohte.

 

Nun zeigte das Team nochmals Moral und stemmte sich gegen eine noch grössere Klatsche. Das Ziel, das Schlussdrittel wenigstens für sich zu entscheiden wurde durch viele Strafen leider sehr schwierig und am Schluss auch verfehlt. Aber immerhin konnte Schadensbegrenzung gemacht werden, in dem ein Stängeli abgewendet werden konnte. Das wars dann: 2:8 verloren, gute Moral gezeigt und den Spass am Hockey trotzdem gelebt, auch wenn es etwas hektisch wurde in den Schlussminuten.

 

Was an dieser Stelle erwähnt werden darf ist die grossartige Unterstützung der Fans. Das war ja der Hammer: Mit Fahnen und Fangesangen zelebrierten über 20 Züri-Wolves-Anhänger auch beim Stande vom 2:8 ihre Fanzugehörigkeit und schrien und klatschten als ginge es um den Meistertitel. Das war ein tolles Gefühl für die Spieler. Herzlichen Dank für diesen grossartigen Support.

 

Und ein anderes grosses Lob geht an die Spieler. Beim letzten Meisterschaftsspiel und in der Ferienzeit mit 16 Feldspielern, einem Torhüter, einer rekonvaleszenten Torhüter-Frau an der Bande und zwei weiteren Spielern an der Spielerbank zeugt von einer grossen Verbundenheit aller Vereinsmitglieder für diesen Club. Herzlichen Dank für die Treue und Euer aller Engagement. DAS MACHT DIE WOLVES AUS!

 

Das wars von der Saison 2014/15 welche überaus erfreulich ausging. Die ambitionierte Zielvorgabe von 12 Punkten wurde um 4 Punkte übertroffen. Leider ging sie nicht verletzungsfrei über die Bühne und wir wünschen unserer Goaliefrau Vera „The Cat“ Zoller weiterhin gute Genesung. Im April sollte sie das Training wieder aufnehmen können und im Herbst 2015 stärker denn je zurück auf der grossen Bühne sein.

 

Und der Coach hat die Zielvorgabe für die Saison 2015/15 bereits beim vorletzten Spiel klar definiert: ein positives Torverhältnis und eine klare Reduktion der Anzahl Gegentore. Wie hoch genau, darüber kann bis zur GV im Mai noch spekuliert werden. Wir dürfen gespannt sein auf die Zahl des Jahres.

 

 

The three stars of the game:

1.     Roli „The Rocket“ Christ – 2 Tore bei einer 2:8-Niederlage sind kein schlechter Wert

2.+3. Wird nicht vergeben

 

Wir bedanken uns bei den regelmässigen Lesern für Ihr Interesse und freuen uns über jeden Kommentar, Eintrag, Foto oder was auch sonst immer man in einer Community so macht.

Die Redaktion.

 

 

Was für eine Dramatik...

Grasshoppers : EHC Züri Wolves 8:7 nach Penalty-Schiessen (0:1, 5:1, 2:5)

14.2.2015 Dolder Winterpalast  

Strafen: GC 4 x 2min., Züri Wolves 3 x 2min  

Tore für die Wolves: Schärer (2), Keller, Lienhard Roger (2!), Hornecker (2)   


Der Gegner der Wolves hatte aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, verloren die Grasshüpfer dazumal doch gleich mit 3:14. Dass es ihnen aber die Züri Wolves nicht leicht machen wollten war auch gleich klar. Bereits nach knapp 2 Spielminuten gelang Marco „Spitfire“ Schärer die 0:1 Führung. Eigentlich sehr untypisch für die Wölfe, in einem Spiel mal in Führung zu gehen. Obwohl die Gäste mit dem Wolfsdress eine klare optische Feldüberlegenheit hatten, gelang es ihnen nicht, das Score weiter zu erhöhen. Zu harmlos waren die Abschlüsse, zu wenig Druck wurde vor dem gegnerischen Tor aufgebaut, als dass es noch zu weiteren Toren gereicht hätte. GC spielte von Beginn weg aus einer massierten Defensive und suchte sein Heil im Konterspiel. Dies eröffnete dem Gastgeber immer wieder gute Konterchancen, aber der leicht angeschlagene Berni „Mailman“ Bissig (üble Magengeschichte) stand seinen Mann und konnte alles in sich und von sich halten. So gingen die Wolves nicht unverdient mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause.   

Das Spiel war für beide Teams von grosser Bedeutung, was die Schlussrangierung in der Tabelle betraf. Beide Mannschaften können noch Gruppendritter, aber auch Sechster und somit Vize-Letzter werden. Daher war diese Affiche hochspannend (zumindest für die Spieler der beiden Teams und weniger für das schlittschuhlaufende Volk auf der anderen Seite der Bande). GC hatte offenbar seine Lehren aus dem Startdrittel gezogen und agierte deutlich aggressiver und somit offensiver. Hier gilt noch zu erwähnen, dass es ein sehr angenehmes und faires Spiel war. So richtig schönes Senioren-Hockey ohne Gehässigkeiten und unnötigen Körperangriffen. Besten Dank an dieser Stelle an die Spieler von GC. Zurück zum Spiel. Die Defense der Wolves wurde früh gestört und die Abstimmung Stürmer/Verteidiger stimmte plötzlich nicht mehr. Die Mannschaft wurde arg im eigenen Drittel eingeschnürt und die Folge waren 2 Tore der Heimmannschaft. Zwar konnte Chrigel Keller dies mit einem herrlichen Weitschuss nochmals korrigieren, aber der Wurm war drin, im Spiel der Wölfe. Die Beine schwer, der Kopf leer und so geht’s dann plötzlich hurtig mit den Gegentoren. Zack, bum, 3:2, 4:2 und 5:2 – Pause.   

Hoppla: 5 Tore gegen GC in einem Drittel – das war definitiv zu viel. Und einige dachten auch an die Prognose von Coach Hunger vor dem Spiel: „Ich garantiere Euch einen Sieg, wenn Ihr weniger als 5 Tore kassiert heute“ – das waren sein Worte. Nun, da waren sie nun die 5 Tore – und zu spielen noch ein Drittel. War der Sieg nun weg? Nicht ganz, aber schwierig würde es werden im Schlussabschnitt. Die Wolves wären nicht die Wolves, wenn sie nicht an ihre Chance drei Tore aufzuholen glauben würden. Und das Schlussdrittel war diese Saison ja meist eine sichere Beute der Wölfe. Hier macht sich wohl das knüppelharte Sommertraining des Coaches bemerkbar und der Hinweis „Treppe statt Lift“ :-)  

Und es begann doch wie geplant: 32 Sekunden gespielt: Päng! Der Puck blieb auf dem noch nassen Eis vor dem gegnerischen Tor liegen und Chancentod Roger Lienhard gar nicht anders und schaffte das 5:3. Die Aufholjagd konnte beginnen. Doch welch Ärgernis: nur 4 Minuten später wurde diese wieder jäh gestoppt mit einem vermeidbaren Tor der Grasshüpfer. Marco Schärer hatte aber was dagegen, dass die Wolves untergingen und brachte die Wolves wieder auf einen 2-Tore-Abstand ran. Das Projekt Aufholjagd konnte fortgesetzt werden. Doch an diesem Abend fiel der Puck manchmal einfach etwas komisch. Lange dachten die Wolves, die Hartgummischeibe hätte sich gegen sie verschworen. Dass dem nicht so war, durften sie 10 Minuten später dann doch noch feststellen. Es war dermassen ärgerlich, dass in 49. Minute GC erneut den 3-Tore-Abstand herstellen konnten. Somit hatten die Wölfe noch 10 Minuten Zeit um aus dem 7:4 zumindest ein Unentschieden zu machen.  

Hmm, 3 Tore in 10 Minuten? Schwierig, aber lösbar. Ein Energieanfall von Dani „The Mentalist“ Hornecker markierte den Beginn der Schlussoffensive. Mit einem herrlichen Powerplay-Treffer verkürzten die Wolves (einmal mehr) auf 2 Tore. Jetzt das Tor schnellstmöglich bestätigen und hinten dicht machen – so der Plan. Voilà: Gesagt, getan. Eine Minute später bum zäck, 7:6 durch Roger Lienhard, der sich also auch Doppeltorschütze schimpfen durfte. Und immer noch 5 Minuten zu spielen. Das gewohnte Schlussgeplänkel konnte starten: Timeout GC, Scheibe mal für mal aus der Zone befreien und somit Icing en masse. Die Zeit schien stehen zu bleiben. Dann: 90 Sekunden vor Schluss auch Timeout Züri Wolves und letzte Anweisungen zum Timing des Torhüter-verlässt-kamikaze-mässig-das-Eis-zugunsten-eines-sechsten-Feldspielers. Anspiel, Konter GC, Scheibengewinn, Berni raus und Bernie rein (man beachte das „e“ im Ende des Namens. 6 Feldspieler, alles auf Tutti. Und da passiert das Unglaubliche: Plötzlich liegt der Goalie von GC wie ein Käfer auf dem Rücken. „The Mentalist“ sieht das aus der neutralen Zone heraus und schiesst geistesgegenwärtig ins verwaiste Tor der GCianer. 7:7 Ausgleich! Der bedauernswerte Keeper muss auf einer Furche im Eis verkantet haben und legte sich im dümmsten Moment flach auf’s Eis. 10 Sekunden früher oder 40 Sekunden später und es hätte keine Rolle gespielt. Hä nu, wir nehmen den Punkt noch so gerne und haben ihn uns auch irgendwie verdient.   

Ab ins Penaltyschiessen, dem ersten seit mehr als 2 Jahren. Das hat man auch gemerkt. Gerade mal einer von vier Versuchen ging rein, während GC 3 von 5 Abschlüsse versenken konnte.  Nun ja, vielleicht war die Mannschaft auch so glücklich über den eroberten Punkt, dass sie vergass, um den Zusatzpunkt zu fighten. Hoffen wir, dass dies in der Schlussabrechnung keinen Einfluss mehr haben wird.   

Nun steht am 1. März das letzte Saisonspiel der erfolgreichen Spielzeit 2014/15 an. Über einen zahlreichen Publikumsaufmarsch zum Saisonausklang freut sich das Team natürlich sehr.  See you: 1.3.2015 17 Uhr Eishalle Wetzikon.   


The three stars of the game:  

1. Dani „The Mentalist“ Hornecker – 2 Goals und dabei dasjenige, welches uns einen Punkt sicherte  

2. Marco „Spitfire“ Schärer – 2 Tore, 1 Assist NULL Strafen. Wann gab es das schon ;-)  

3. Roger „Chancentod“ Lienhard – auch zwei Tore, und wenn das so weitergeht, müssen wir einen neuen Nickname für ihn suchen.    



Zurück auf der Erfolgsstrasse

EHC Züri Wolves : Swissair 10:5 (2:2, 4:2, 4:0)

Arena Wetzikon 9.2.2015, 28 Zuschauer.

Züri Wolves 4 x 2 Min., Swissair 3 x 2 Min.

Tore für die Wolves: R. Christ, Camenzind, Brazerol, Kalberer, Lips, M. Christ, Bertschy, Hornecker, M. Lienhard, S. Vlcek

     

Wer die Torschützenliste genau studiert, der wird 10 Namen zählen. Was  für eine ausgeglichene Mannschaftsleistung: 10 Tore, 10 Torschützen! Und dies ist war wohl nicht zum ersten mal der Hauptunterschied zu den Gegnern der Wolves. Diese Ausgeglichenheit der Blöcke ist einfach immer wieder erstaunlich und beeindruckend.

Das Game war kein Vergleich zum Holzhacker-Spiel eine Woche zuvor. Mit Swissair stand den Wolves ein sympathisches und faires Team gegenüber und diese Spiele machen Spass. Leider waren die Flieger etwas dünn aufgestellt, was sich jeweils in der zweiten Hälfte der Drittel konditionell bemerkbar machte. Das Spiel begann für die Wolves wie meist diese Saison mit dem Unterfangen „jetzt holen wir erst mal den Rückstand wieder auf“. Hier ist Coach Hunger in Zukunft noch stark gefordert, gerät sein Team regelmässig in Rückstand, bevor es zu spielen beginnt. Vielleicht buchen wir mal Mental-Coach Hornecker... Jedenfalls mussten die Wölfe wiederum einem frühen 2-Tore-Rückstand hinterherlaufen. Der mit Abstand beste Mann auf dem Eis stand in den Reihen der Flieger und war auch an diesem Abend an 4 der 5 Tore beteiligt. Simon Wüst war kaum zu bremsen, doch da er nicht das ganze Spiel auf dem Eis stehen konnte, gelang den Wolves der Ausgleich zum 2:2 Pausenstand.

   

Im Tor der Züri Wolves stand an diesem Abend unser „Rookie“-Torhüter Philipp Büeler, welcher unsere bedauernswerte Torhüterfrau Vera Zoller vertrat. Und da unser zweiter Goalie auf die hirnrissige Idee kam, mitten in der Saison nach Burma in die Ferien zu verreisen, hatten wir ein akutes Goalieproblem. Herzlichen Dank Philipp, dass wir Dich so schnell unter Vertrag nehmen konnten. Danke auch allen Spieleragenten, Rechtsanwälten und Sponsoren, dass dieser Deal quasi über Nacht zu Stande kam. Philipp: Du hast Deine Sache toll gemacht. Herzlichen Dank. Doch Vera The Cat hat dem Vorstand und dem Coach klar verständlich gemacht, dass Sie Ihren Platz nicht kampflos hergeben wird und Philipp schnellstmöglich in die Wüste zu schicken gedenkt...

 

Zurück zum Geschehen auf dem Eis: Das Mitteldrittel war noch keine Minute alt und schon führten die Swissair wieder mit 2 Toren. Plötzlich stand es 2:4. Tammisiech nomol, Horni: Wir brauchen wohl doch mentales Nachhilfetraining. Die Kraft der Swissair war aber damit schon bald wieder aufgebraucht und die Wölfe übernahmen wieder das Zepter. Zum Glück trafen sie nun endlich auch das Tor und der Ausgleich gelang noch vor Spielhälfte. Es kam noch besser, mit zwei zusätzlichen Toren legte das Heimteam gar auf 6:4 vor. Das schien die Gemüter etwas zu beruhigen und das Spielgeschehen spielte sich mehrheitlich im Drittel der Flieger ab.

 

Letztes Drittel: Zum Glück keine Wiederholung der ersten zwei Starts und den Swissair-Mannen gelangen keine frühen Tore mehr. Noch besser: es gelangen ihnen gar keine Tore mehr. Den Wolves dafür noch 4 weitere zum Schlussergebnis von 10:5. Das Spiel wäre ausgeglichener geworden, hätten die Flieger noch einen Block mehr zur Hand gehabt. Aber gut gewehrt, ein unterhaltsamer Match. Zwei Wolves-Spieler solidarisierten sich mit dem Coach und banden je einen Finger ein... Bravo.

 

Die letzten beiden Spiele der Wolves werden nochmals spannend. Zwischen Platz 3 und 6 ist noch alles möglich.

 

The three Stars:

1.      Philipp Büeler: 100% Siegesquote bei den Senioren. Bravo.

 2.+3. Der Rest der Mannschaft. Bei 10 Torschützen haben es alle verdient... 



Es gibt Tage da läuft's und Tage da läuft's nicht so...

EHC Züri Wolves : EHC Glattbrugg 6:10 (2:4, 2:4, 2:2) 

1.2.2015, Arena Wetzikon, 20 Zuschauer 

Strafen: Züri Wolves  11 x 2 Min., Glattbrugg 10 x 2 Min. 1 x 10 Min. + 1 x Spieldauerstrafe

Tore für die Wolves: Kalberer, M. Christ, R. Christ, Hornecker, 2x Schärer


Vielleicht gibt es Gegner, die einem liegen und andere weniger. 

Vielleicht hatten die Wolves einfach einen schlechten Tag eingezogen.

Vielleicht waren die Vorzeichen zu diesem Spiel nicht optimal.

Vielleicht standen die Sterne von Madame Etoile schlecht.

Sicher waren aber die Glattbrugger an diesem Abend einfach etwas besser.


An diesem Abend rissen für die Züri Wolves zwei Serien: die erste war die Ungeschlagenheit im Jahr 2015 und die zweite, dass die Wolves bisher gegen jeden Gegner im C1 Punkte gewinnen konnten. Doch die Glattbrugger hatten etwas dagegen und sicherten sich auch die Punkte 4-6 gegen die Wolves. Und dies nicht unverdient.


Das Spiel begann, es war nicht anders zu erwarten sehr ruppig und war geprägt durch viele Strafen. Den Höhepunkt der Strafenflut war nach gut 6 Spielminuten erreicht, als der als hitzköpfig bekannte 24er der Glattbrugger nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter bereits in die Garderobe verbannt wurde. Er tat einem einen Moment fast etwas leid, wurde er doch Opfer seines schlechten Rufes. Ein anderer Spieler hätte wohl für diesen Aussetzer nicht gleich mit einer Spieldauer bestraft worden. Doch in der Drittelspause zeigte sich in den Garderobengängen, dass er wohl nicht zu unrecht ausgeschlossen wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. 

Vielleicht war dieser Ausschluss für die Wolves im Nachhinein völlig kontraproduktiv. Es dachten wohl alle "Jetzt haben wir Ruhe und können ein gepflegtes Hockeyspiel machen". Denkste. Zwar führten die Wolves zu diesem Zeitpunkt durch ein schönes Rebound-Tor von The Machine Kalberer. Doch kaum war die Strafe gegen die Glattbrugger angelaufen, kassierten die Wolves in Überzahl den Ausgleich. Noch einmal konnten die Wölfe im Powerplay vorlegen, doch auch dies brachte nicht die erhoffte Ruhe ins Spiel. Oder vielleicht doch, einfach etwas zu viel Ruhe. Die Wolves spulten dieses Game erstaunlich emotionslos ab und irgendwie kam das innere Feuer nie so richtig auf. Dies obwohl das Spiel äusserst ruppig und hart geführt wurde. Es war kein schönes Bild, welches sich den 20 Zuschauern an diesem Abend bot. Noch vor der Pause gelang den Gästen nicht nur der Ausgleich, sondern sogar noch 2 weitere Rebound-Tore zur 2:4 Führung nach dem Startdrittel.


Auch im Mitteldrittel das selbe Bild: wenig Kreatives, viele ausgelassene Chancen hüben wie drüben und ein Züri Wolves, welches sich äusserst ungeschickt anstellte und den Gästen den Slot beinahe kampflos überliess. Die Wolves-Goalie-Frau war zu bedauern, als sie sich erst auf den 3. Rebound bezwingen lassen musste. Die Gangart blieb nicht Senioren-like äusserst hart und auf einem bedenklich tiefen Niveau. Und irgendwie gelang es damit den Glattbruggern, den Wolves-Spielern damit den "Schneid" abzukaufen und sie zu verunsichern. 4 weitere Tore gelang den effizienten Gästen, 2 Tore den Wolves ergab ein Score von 4:8 nach 2 Abschnitten. 


Fassen wir uns kurz: das Schlussdrittel war same same. Ein unglücklich kämpfendes Heimteam, übertriebene und unnötige Härte und ein zerfahrenes Game. Kein Schmankerl. Einen Schreckmoment noch in der 52. Spielminute, als sich der Wolves-Keeper Vera The Cat Zoller nach einem Zusammenprall mit einem Glattbrugger-Spieler schmerzgeplagt am Boden krümmte. Zwar konnte sie das Spiel zu Ende spielen aber im ganzen Team kamen die unguten Erinnerungen an das Aufstiegs-Spiel gegen die Glarner auf. Hoffentlich, hoffentlich ist ihr nichts gravierendes zugestossen. 

Das wäre im Moment die wichtigste Nachricht. Heute oder morgen folgt an dieser Stelle ein Medical-Update, wenn wir Näheres unserer Vertrauensärzte erfahren. 


Fazit: Glattbrugg spielt ein Hockey, welches den Wolves nicht liegt. Das ist als Kompliment für die Elche zu werten. Die Härte ist wohl etwas übertrieben, die Redaktion vermutet jedoch, dass Glattbrugg nicht alle Spiele in diesem Stil zu spielen pflegt. Hoffen wir, dass zukünftige Begegnungen wieder gepflegter geführt werden. 


Für die Wolves geht es nächsten Sonntag weiter. Gegner sind die Swissair. Spielbeginn 18:15 Uhr in Wetzikon.

       


Die Wolves schwimmen auf der Erfolgswelle!

 

BSC Bäretswil : EHC Züri Wolves 5:6 (4:1, 0:4, 0:1)

25.1.2015, Arena Bäretswil, 35 Zuschauer

Strafen: Bäretswil 3 x 2 Min., Züri Wolves 5 x 2 Min.

Tore für die Wolves: Brazerol, Marco Christ, Michael Lienhard (2), Hornecker, Kalberer

       

Für die Züri Wolves stand an diesem Sonntag ein sehr wichtiges Spiel auf dem Programm, ging es doch gegen den direkten Tabellennachbarn um den 4. Tabellenplatz und darum, wer die zweite Macht bei den Senioren im Züri Oberland ist. Der regelmässige Leser der Spielberichte erinnert sich sicher an die unrühmliche Geschichte im November letzten Jahres. Eine 3:10 Klatsche setzte es geben die Bäretswiler ab. Und dies, obwohl die Wolves 2:0 führten und zu Spielmitte noch 2:2 stand. Somit war für Spannung Action in dieser Affiche gesorgt.

 

Es war beinahe eine Wiederholung des Spiels vor Weihnachten gegen den Tabellenführer aus Wallisellen. Obwohl die Wolves bis in die Fingerspitzen motiviert waren, fanden sie in der Startphase kein probates Mittel, um den Block um Ex-Nati-A-Spieler Gian Carlo Hendry zu stoppen. Immer wenn diese Linie auf dem Eis stand, brannte es lichterloh vor dem Tor von Vera „The Cat“ Zoller. Wobei, wenn man die klaren Torchancen der beiden Mannschaften verglich, die Wolves wohl sogar ein kleines Chancenplus aufzuweisen hatten. Doch leider waren es die Bäretswiler, welche scorten. Und so stand es nach den ersten 20 Minuten eher ernüchternd 4:1 für das Heimteam. Don Brazerol war es vergönnt, mit seinem Tor dafür zu sorgen, dass der Vorsprung der Bäretswiler nicht noch höher ausfiel.

 

Wer nun aber glaubte, dass die Wolves in ihre Einzelteile zerfallen und die Partie verloren geben, der sah sich getäuscht. Der Schreiber wird den Verdacht nicht ganz los, dass genau dieser Gedanken in den Köpfen der Bäretswiler rumgeisterte. Jedenfalls spielte im Mitteldrittel fast nur noch eine Mannschaft. Taktisch hervorragend und diszipliniert wurde die Hendry-Linie neutralisiert und gegen die beiden anderen Blöcke wurde gepowert und auch gescort. Und so gelang es den Wolves mit einem beeindruckenden Drittels-Ergebnis von 0:4 das Spiel zu kehren. Das berühmte „Ueli-Schwarz-Momentum“ lag nun wieder auf der Seite der Wolves. Vorne rockten die Stürmer der Wölfe wie ein Champion, in der Defense zeigten sich die 6 Verteidiger sehr solide und im Tor steigerte sich The Cat in einen wahren Spielrausch. Was da in der Fanghand verschwand, wie dort die Schonerspitze dem Puck noch die entscheidende Richtungsänderung gab war phänomenal.

 

Mit der knappsten aller Führungen ging’s in den Schlussabschnitt und zur Beruhigung des Coaches und Chrigel Keller erzielte Reto „The Machine“ 12 Minuten vor Spielende das Game-Winning-Goal. Die Wolves erwarteten ein Schlussfurioso und Soloauftritt des Bäretswiler Topscorers, doch zur Überraschung aller, blieb dieses weitgehend aus. Zwar kamen die Bäretswiler in einem Powerplay durch eben diesen Spieler nochmals auf 5:6 heran, aber dabei blieb es dann auch.

Ein winziger Sieg in der Weltgeschichte des Eishockeys – eine grosse Genugtuung für die ganze Mannschaft der Wolves. Dies wäre dann auch die korrekte Antwort auf die Frage der Bäretswiler, ob wir denn den Stanley Cup gewonnen hätten. Tja, diese Mannschaft freut sich eben immer noch extrem über jeden Sieg, insbesondere nach einem solchen Spielverlauf.

   

Bravo: eine tolle Willensleistung und Disziplin. Mit diesem Sieg ist das zweite Saisonziel der Wolves (nach dem primären des Klassenerhalts), 12 Punkte auf dem Konto zu haben auch erreicht. Nun folgen noch 4 Spiele bis Saisonende und nach der Pflicht somit die Kür. Das Team kann ganz unbeschwert aufspielen und mit einer solchen Leistung liegen noch einige Punkte drin.

Herzlichen Glückwunsch – toll gemacht.

     

The three stars of the game:

1.      Vera-Quick-Hand-Lightning-The-Cat-Zoller: So cool, nach einem mässigen Start ins Spiel eine solche Leistung abzurufen. Riesenjob.

2.      Michael Lienhard: 2 Tore erzielt und wohl noch etwa 4 weitere auf dem Stock. Wohl der gefährlichste Offense an diesem Abend.

3.      Reto Kalberer: Das Game-Winning-Goal erzielt und auch gegen stärkere Gegner auf der Höhe seines Wirkens.

     

Next Game: Sonntag 1. Februar, 17 Uhr, Eishalle Wetzikon. Gegner: EHC Glattbrugg.

   

 


Die Wolves erarbeiten sich ihr Weihnachtsgeschenk!



EHC Züri Wolves : EHC Wallisellen 7:5 (0:2, 3:2, 4:1)

Arena Wetzkkon, 21.12.2014, 15 Zuschauer


Was für ein Abend - was für ein Spiel! Wallisellen hatte den Breitenmoser, die Wolves hatten die Lienis! Doch mehr dazu später.

Schon bereits im Training vom Donnerstag hatte der Coach seine Mannschaft auf den klaren Tabellenführer aus Wallisellen eingestellt. An diesem Abend musste es jedoch interims Coach Kalberer richten, da der Coach dem Weihnachtsschmaus frönte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Captain Hornecker gelang das aber recht gut. Ersatz Coach Kalberer überraschte gleich zu Beginn in der Garderobe als er die Linien umstellte (aus Linie 1 wurde Linie 3 und umgekehrt) was für ein Schachzug, denn der Plan ging schlussendlich auf. Der Linie um die Gebrüder Lienhard mit Center Vlcek war klar was an diesem Abend von Ihnen erwartet wurde. 

Die Walliseller kamen zu Beginn mit viel Tempo und wirbelten recht im Drittel der Wolves, doch man konnte den Kasten etwas länger rein halten als beim letzten Spiel in Schaffhausen. Im Gegenteil, die Wolves holten die Gäste in der Mittelzone recht gut ab und so konnten die Angriffsbemühungen meist schon sehr früh gestoppt werden. Man konnte sich sogar die eine oder andere Chance erarbeiten, doch In der 9. Minute mussten die Wölfe nach einen schnellen Angriff der Walliseller den ersten Gegentreffer hin nehmen. Die Wolves liessen sich davon aber nicht beirren. Man spielte weiter das vereinbarte System und die Partie entwickelte sich zu einem interessanten Eishockeyspiel mit Chancen hüben wie drüben. Leider konnten die Walliseller mehr aus Ihren Chancen machen und so stand es zur Pause 0:2. 

Der Coaching-Staff fand in der Pause aber die richtigen Worte. Man appellierte daran gleich weiter zu spielen und einige wenige Schwachstellen zu eliminieren. Im Mitteldrittel ging dann der offene Schlagabtausch weiter und beide Torhüter glänzten mit tollen Paraden. In der 30. Minute zündete dann der Lieni-Lieni-Vlcek Zug mit einem Tor zum 1:2 Anschlusstreffer. Leider konnte Wallisellen nach nur einer Minute wieder Vorlegen, denn die hatten eben den Breitenmoser. Doch wie Eingangs erwähnt, wir hatten ja die Lienis und diesen Gelang wiederum nur eine Minute später der erneute Anschlusstreffer. Jetzt könnte der Schreiberling die zwei Sätze oben kopieren, denn wiederum kam ein Treffer von der Nummer 44 von Wallisellen und nur wenig später korrigierte die Nummer 44 der Wolves zum erneuten Anschlusstreffer. Sven Breitenmoser hatte schlussendlich selber 3 Treffer für Wallisellen geschossen und die zwei anderen vorbereitet. Doch unserer jüngerer Lieni, Roger Lienhard, konnte ihn mit 4 Treffern und einem Assist noch übertrumpfen.

So stand es zur zweiten Pause 3:4 und man spürte die Wolves wollten mehr. Der Captain appellierte nochmals an die Disziplin und an die letzte Power. Nach der Pause wurde auf beiden Seiten weiter gutes Eishockey gespielt. Captain Hornecker höchstpersönlich stellte dann den verdienten Ausgleich her, was den Wölfen nochmals enormen Schub verlieh. So konnte wiederum Roger Lienhard nur 8 Sekunden nach dem Ausgleich die Führung erzielen. Rund drei Minuten später konnte dann der ältere Lieni, Michael Lienhard, noch seinen zweiten Treffer verbuchen. Es blieben noch etwas mehr als 10 Minuten zu spielen und der Druck der Walliseller nahm nochmals zu. Die Wolves verteidigten relativ geschickt und man konnte den Gegner auf den Aussenbahnen halten. Als die Uhr exakt 9:57 anzeigte kam dann der grosser Auftritt unserer Hexenmeisterin. Breitenmoser kam nach einem Flippass von rechts alleine zum Abschluss und Vera the Cat fuhr ihre Fanghand meisterlich aus, dass dem Crack der Walliseller höchst wahrscheinlich der Schweiss auf der Stirn gefror - ein Schlüsselmoment. Man konnte mit den zwei Toren Vorsprung die letzten Minuten in Angriff nehmen. Als dann die Wölfe kurz vor Schluss durch zwei dumme Strafen 3 gegen 5 antreten mussten, war es dann aber um den zwei Tore Vorsprung geschehen. Wenigstens konnte man wieder zu vier agieren und den Kasten rein halten. Etwas mehr als eine Minute vor Schluss nahmen die Gäste dann ihren Torhüter aus dem Kasten. Nach dem Bulli gelang dann aber Don Brazerol die Befreiung auf den Stock von Roger Lienhard und dieser konnte auf das leere Tor losziehen, wobei er von einem Walliseller von den Beinen geholt wurde, doch es wäre ja nicht der Roger wenn er nicht noch am Boden liegend zum Tor eingeschoben hätte - ja sogar der Torjubel kam noch am Boden liegend. Wenn es läuft dann läuft es eben. So konnten die Wolves die letzten Sekunden noch gut über die Runden bringen und sich über den tollen Sieg freuen - was für ein Weihnachtsgeschenk. 9 Punkte nach 7 Spielen, die Wolves sind auf Kurs und vielleicht man in der Führungsetage ja bereits bald die gesteckten Ziele nach oben anpassen. 

 

The three stars:

1. Roger Lienhard – 4 Treffer in einem Spiel gegen den Tabellenführer - wow

2. Vera Zoller  hat uns mit Big Saves immer im Spiel behalten und die nötige Sicherheit eingebracht

3. Don Brazerol – der Kerli hat den Breitenmoser nicht aus den Augen gelassen und wenn immer Braz auf dem Eis war, war der abgemeldet - harte Arbeit im Sinne der Mannschaft


FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH - wir sehen uns im 2015!

 

Next Game: 25.01.2015, 14:30 Uhr Bäretswil. Bäretswiler SC : EHC Züri Wolves


 


Wieder zurück auf dem Boden der Realität...



EHC Schaffhausen : EHC Züri Wolves 12:2 (4:0, 7:1, 1:1)

IWC Arena, Schaffhausen, 14.12.2014, 21 Zuschauer


Noch vor Ende der vierten Spielminute war wohl dem letzten Wolves Spieler klar, dass das ein hartes Stück Arbeit werden würde an diesem Abend in Schaffhausen. Zu diesen Zeitpunkt lagen die Gäste aus Zürich nämlich bereits mit zwei Toren im Rückstand. Was da die Schaffhauser an Spielerpotential auf dem Eis hatten, hätte sicher für einen Sieg gegen jeden Gegner in der Seniorengruppe C1 gereicht. Im Nachhinein wahrscheinlich kein Wunder, so hätten die Wolves mit einem Sieg die Mannschaft aus dem hohen Norden der Schweiz in der Tabelle überholen können. Das wollte man wohl kaum riskieren und hat den einen oder anderen Crack dazu genommen.


Nachdem sich die Wolves nach dem Startfurioso wieder erholt hatten, konnten sie tatsächlich etwas mitspielen. Das heisst die Schaffhauser hatten immer noch die Überhand, doch den Wölfen gelang es doch die eine oder andere Chance zu kreieren. Leider schaute nichts Zählbares heraus und so konnten die Schaffhauser in der 18 Minute innerhalb von kaum 60 Sekunden nochmals zwei Zähler vorlegen. 


In der Pause blieben die Spieler jedoch recht ruhig und man glaubte immer noch an eine kleine Chance, denn die Wolves zeigten im Anfangsdrittel zeitweise sehr gutes Eishockey und wurden dafür einfach nicht belohnt. Man hatte wahrscheinlich im Spiel gegen GC zuviel Abschlussglück in Anspruch genommen. Interims Coach Kalberer und Captain Hornecker appellierten ruhig weiter zu spielen und das System so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.


Leider ging das im zweiten Drittel bereits nach 41 Sekunden zum ersten Mal nicht mehr auf. Beim Stand von 6:0 konnte dann der Captain höchst persönlich das Score für die Wolves eröffnen und man wurde endlich für die Bemühungen belohnt. Jedoch mussten die Gäste aus Zürich wiederum eine Minute später nach dem siebten Tor der Einheimischen anerkennen, dass das an diesem Abend höchst wahrscheinlich nicht mehr reichen würde. 


Positives Highlight für die Wolves an diesem Abend war sicher die ausgeglichene Bilanz im letzen Drittel, doch das hatte sicher auch etwas mit dem Nachlassen des Gegners zu tun. Auf jeden Fall konnte man sich einigermassen aus der Affäre ziehen und einiges lernen. 


The three stars:

1. Die dritte Sturmlinie – immer hartnäckig, immer gefährlich

2. Die erste Sturmlinie  stets schnell unterwegs und ein sicherer Wert

3. Die zweite Sturmlinie – gut nach hinten gearbeitet, viele Chancen heraus geholt, schlecht belohnt

Nicht, dass die Verteidiger eine Schuld an der hohen Niederlage hatten, doch die loben wir dann wieder bei weniger Gegentoren :-)


 

Next Game: 21.12.2014, 17 Uhr Arena Wetzikon. Züri Wolves : EHC Wallisellen

 


Zweiter Sieg im C1!



EHC Züri Wolves : Grasshoppers Club Zürich 14:2 (1:1, 4:0, 9:1) 

Arena Wetzikon, 7.12.2014, 18 Zuschauer

Matchtelegramm unter:

http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch/platform/apps/resultservice/index.asp?MenuID=514&ID=2420&Menu=1&Item=23

Nein, das ist nicht der Spielbericht gegen die Swissair, welcher versehentlich nochmals publiziert wurde. Das Spiel gegen den weiteren Tabellen-Nachbar und Keller-Kind GC endete tatsächlich mit dem fast identischen Resultat wie das Game eine Woche zuvor gegen die Flieger. Und abgesehen vom Mitteldrittel war sogar die Torreihenfolge annähernd identisch.


Das Spiel begann mit einer weiteren Parallele zum Swissair-Game: Das erste Tor erzielte der Gegner. Hier wurde eine umrühmliche Tradition weitergeführt: Die Züri Wolves waren auch im 5. Spiel im C1 nicht im Stande, den Führungstreffer zu erzielen. Daran muss Coach Hunger im Mentalbereich noch mächtig arbeiten. Aber irgendwas muss man ja zu tun haben über die Festtage, wenn man nicht noch spontan ein Aufgebot für das Team Canada am Spenglercup erhält... 

Jedenfalls legten die Wolves los wie die Feuerwehr und deckten die mit einer beindruckenden Heerschar an Spielern angetretenen GCianer mächtig mit Schüssen ein. Doch wie erwähnt, das erste mal "gechachelt" hat es auf der Seite der Schwarzen Wölfe. Nun ja, das kann passieren und korrigiert werden. Es entwickelte sich ein munteres und attraktives Senioren-Spiel mit einem klaren Chancenplus für die Wolves. Vera The Cat Lightning Zoller bot eine grosse Show und zeigte Klasse-Saves und dies gab dem Team das nötige Selbstvertrauen für offensives Spektakel. Mehr als der Ausgleich lag aber im Startdrittel nicht drin. Einmal mehr musste man in der Drittelspause über die mangelnde Chancenauswertung sprechen und dass doch bitte die Spieler etwas mehr Druck auf den gegnerischen Torhüter ausüben sollen. Man sei ja schliesslich nicht auf dem Pony-Hof und etwas "truggen" dürfe man ja schon (der Running Gag aus dem Trainingslager in Scuol).


Nun denn, im Mittelabschnitte gab es dann zwei Arten von diesem "truggen" zu sehen: zum einen die Züri Wolves, welche das GC-Tor belagerten und massiv Druck ausübten und zum andern die sich etwas ungeschickt anstellenden GC-Spieler, die eben oftmals zuviel "truggten" und sich somit ständig Strafen einhandelten und in Unterzahl agieren mussten. Sage und schreibe 14 mal konnten sich die Gäste nur mit unerlaubten Mitteln wehren und sammelten in diesem eigentlich fairen Spiel 28 Strafminuten. Da waren die Wolves mit ihren 5 kleinen Strafen richtiggehend Chorknaben. Wobei natürlich diese Strafenflut zusätzlich die Stimmung auf der GC-Bank aufheizte und sich das Team wohl etwas selber aus dem Flow nahm. Aber schliesslich soll ja auch der GC-Coach etwas zu tun haben über die Feiertage. Lange Rede kurzer Sinn: Diese Strafen im Mittelabschnitt waren schlussendlich wohl matchentscheidend. Die Wolves erzielten 4 Tore und gingen mit einem komfortablen Vorsprung von 5:1 in den Schlussabschnitt. Und da Frau Zoller derart souverän aufspielte war die Gefahr eines zweiten Bäretswil-Waterloos als eher gering einzustufen. 


Was dann im letzten Drittel passierte war dann mehr ein Gemetzel und Gefangene wurden keine gemacht! Nicht von der Härte des Spiels, sondern von der Chancenauswertung der Wolves. Kaum mehr eine Chance wurde ausgelassen und nach dem Je-Ka-Mi-Prinzip reihte sich Spieler um Spieler in die Scorerliste ein. Nur kurz vor dem 10. Tor gab es einige unerklärliche Aussetzer vor dem GC-Tor. Selbst ein Penalty für die Wolves konnte "leider" nicht versenkt werden. Die Trauer im Gesicht von Daniel "Bändeli" Hornecker war leicht gestellt. Aber ja nu. Irgendwann erbarmte sich dann Stephan "Maple Lear" Vlcek und schoss es eben, dieses Stängeli (der verdient ja sicher auch genug). Die Gegenwehr der GC-Mannschaft war auf unterirdisch tiefes Niveau gesunken und so ergab man sich dem Schicksal. 


Zusammenfassend darf gesagt werden, dass dieses Spiel die beste Mannschaftsleistung der Saison darstellte und die Disziplin und Umsetzung der Trainingseinheit dem Coach Freudentränen in die Augen trieb. Auf geht's Mannen und Frouen: 6 Punkte sind im Trockenen, wir sind im Soll der Zielsetzung. Jetzt kommt die Kür mit den Gegnern Schaffhausen und Wallisellen. Und danach gehen wir in die Weihnachtspause und trinken etwas Glühwein. So dass wir auch im Januar 2015 wieder heiss sind. Puahhh, was für eine schöne Metapher.


The three stars of the game:

1.+2.+3. Der Livli-Sturm "Lieni-Vlcek-Lieni": läck waren die mühsam und brachten jeden Gegner zur Verzweiflung (und manchmal auch in Rage). Und wohl auch am meisten Schüsse aufs Tor...

Aber verdient haben an diesem Sonntag alle 15 Feldspieler und die Goaliefrau einen Stern (der Deinen Namen trägt, la la la...)


Next Game: EHC Schaffhausen : EHC Züri Wolves, 14. Dezember 17 Uhr Kunsteisbahn Schaffhausen



 

 

 

Erster Sieg im C1!



EHC Swissair : EHC Züri Wolves 3:14 (1:5, 2:0!, 0:9)

Eispalast Schluefweg, 28.11.2014, 8 Zuschauer

Tore für die Wolves: Diverse. Siehe: http://www.regioleague.swiss-icehockey.ch/platform/apps/results/spiel_details.asp?Spiel=9091685

Es war eines dieser berühmten 6-Punkte-Games, welches die tapferen Mannen und Frou der Züri Wolves an diesem kalten November-Abend in Kloten zu spielen hatten. Die Swissair sind ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt im C1. Die beiden Teams waren bis zu diesem Abend die einzigen, welche in dieser noch jungen Saison noch keine Punkte eingefahren hatten. Somit auch Tabellen-Nachbarn. Mit dem Unterschied, dass die Flughäfler bereits 5  und die Wolves erst 3 Partien absolviert hatten. Somit durfte man gespannt sein auf diese Affiche. Die erste Enttäuschung bot sich den Gästen aus Wolvestown bereits vor dem Spiel beim Blick auf die Garderobeneinteilung. Hatte man sich doch so auf das NLA-Stadion gefreut. Der Coach hatte auch bereits einen sauber einstudierten Spruch für den Präsi bereit "Heute wollen wir Dir auch mal ein Erfolgserlebnis in dieser Halle ermöglichen" (wohlgemerkt ist der Präs ein eingefleischter Kloten-Flyers-Fan). Doch wurde nichts aus diesem Spruch und daher fand er erst in diesem Spielbericht seinen (berechtigten) Platz.


Nun denn: Es macht die Sache für die Swissair natürlich auch nicht einfacher, wenn man vor dem Spiel in der Garderobe der Wolves "plagört", dass man heute die ersten Punkte budgetiert hätte. Tja, das mit dem Budget ist schon so manchem Financer tüchtig in die Hose gegangen. Und so sollte es auch für die Swissair kommen, ein zweites Grounding sozusagen. Aber dazu später.


Auf zum Spiel mit einer Mannschaft, welche bis in die Zehenspitzen motiviert war und in der Absicht, die drei Punkte aus der Flughafenstadt zu entführen. Doch nicht zum ersten mal in den vergangenen Wochen und Monate zeigte sich, dass Motivation und Engagement nicht zwingend kongruent mit Leistung sind. Man spürte die grossen Bemühungen aller Spieler, gleich von Beginn weg Gas zu geben, doch so richtig passen wollte es noch nicht. So war es auch nicht sonderlich erstaunlich, dass nach einigen Auftaktchancen der Wolves die Swissair mit ihrem ersten Angriff überhaupt das 1:0 erzielten. Was für eine Misere. Das KONNTE doch einfach nicht sein. Kopf hoch und weiter powern, hiess das Motto und so langsam kam der Züri Wolves Express in Fahrt. Hinten hielt Vera The Cat Lightning Zoller den Kasten dicht und vorne fielen dann tatsächlich auch die ersten Tore. Und dies nicht zu knapp.

Innert 54 Sekunden drehten Kalberer und Hornecker das Spiel und brachten die Wolves nach 9 Minuten mit 1:2 in Führung. 2x Maurer und nochmals Hornecker erhöhten vor dem ersten Pausentee zum beruhigenden 1:5 Drittelsergebnis. Beruhigend? Mitnichten.


Es waren noch nicht einmal 2 Minuten im Mittelabschnitt gespielt, da stand es 3:5. Vorbei war es mit dem souveränen Auftritt der Wolves und der Kontrolle über das Spielgeschehen. Was war da nur los mit den tapfer kämpfenden Gastmannschaft. Plötzlich war es wieder da, dieses lästige Bäretswiler-Syndrom. War es die Angst vor dem ersten Sieg, oder noch schlimmer, die Angst vor dem Abstieg? Wir werden es nie erfahren (zum Glück). Es war der grosse Verdienst von The lightning Cat, dass das Score bei 3:5 blieb. Und somit war nochmals für viel Spannung im Schlussabschnitt gesorgt.


Doch so langsam machte sich beim Heimteam Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die Wolves waren wie gewohnt mit einem eindrückliche Kader angereist und die personelle Überlegenheit zeigte nun auch auf dem Eis seine Wirkung. Roli Christ war es, der in der 42. Spielminute das erlösende 3:6 aus Sicht der Wolves erzielte. Was für eine grosse Freude und rückblickend wohl das Game-Winning-Goal. Gar nicht auszumalen, wenn die Swissair den Anschlusstreffer erzielt hätten. Das grosse Zittern hätte wohl definitiv begonnen. Doch so war dieser Treffer die Erlösung (für die Wolves) und der Killer (für die Swissair) in einem. Von dem Moment an brachen alle Dämme. Die Züri Wolves dominierten nach Belieben und konnten das Tempo sogar nochmals steigern. Dem hatte das Heimteam nichts mehr entgegen zu setzen und so gewannen die Züri Wolves mit einem vereinsgeschichtlich rekorderverdächtigem Score von 0:9. Aus, Schluss, Vorbei. Die Züri Wolves fuhren ihre ersten und wohlverdienten 3 Punkte ein und stehen nach 4 Pflichtspielen mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 24:25 als Gruppen-Fünfter da.


Dieser Punkte- und Tabellenstand entspricht der Mindesterwartung der Vereinsführung, so die Ausführungen des Vorstands nach dem Spiel. Somit ist die Trainerfrage bis auf weiteres vom Tisch und kein Thema mehr. Sollte sich die Tabellenlage allerdings bis zu Weihnachtspause dramatisch verschlechtern, werde der Vorstand über die Weihnachtstage wohl am Rande des Spenglercups nochmals tagen und weitere Schritte besprechen. Phuuu, nochmals Glück gehabt, wird sich Coach Hunger da denken. Den Kopf nochmals in extremis aus der Schlinge gezogen.

Danke an dieser Stelle Hanspeter Schmid von den Swissair für die sehr motivierenden Worte vor Spielbeginn in der Züri Wolves Garderobe. Das hat sehr geholfen, die Aussage mit den budgetierten Punkten ;-)


The three stars:

1. Dani Hornecker – endlich trifft er auch mal im Match und das gleich mindestens als Hattrick

2. Stephan Vlcek – 4 Assists und 1 Tor, das lässt sich sehen

3. Sorry, ich kann nicht anders: 10 Minuten Eiszeit und eine +7 Bilanz, das ist nicht von schlechten Eltern und daher geht der 3rd star an Coach Hanspeter Hunger (wohl ebenfalls rekordverdächtig)

 


Next Game: 7.12.2014, 17 Uhr Arena Wetzikon. Züri Wolves : Grasshoppers

 

 


Heimpremiere im C1 vergeigt



EHC Züri Wolves : Bäretswiler SC 3:10 (0:1, 1:5, 1:4)

Arena Wetzikon 23.11.2014, 27 Zuschauer

Tore für die Wolves: Roli Christ, Roger Lienhard, Dani Hornecker



Um es vorneweg zu nehmen: wenn es zu Spielhälfte 2:2 steht, dann darf man ein Game nie und nimmer mit 3:10 verlieren. Gegen niemanden. In keiner Liga. OK, die Toronto Maple Leafs gingen gegen Nashville auch mit 2:9 unter. Aber es grenzt an Blasphemie, die Senioren C1 mit der grossen NHL zu vergleichen. Wirklich wahr. Also ehrlich...
Andererseits...
Wenn's nicht läuft und der Wurm drin ist, dann ist er eben drin. Egal ob Senioren-Hockey in der Schweiz oder Profi-Hockey in Nordamerika. Und daher erlaube ich mir eben doch, die Züri Wolves mit einem Original Six Member zu vergleichen. Auch wenn dies wohl eine der wenigen Gemeinsamkeiten der beiden Teams sein dürfte (ok, beide haben eine gesunde Finanzlage und einen Top-Trainer ;-)...

Also, lange Rede kurzer Sinn: auf dem Papier waren die Bäretswiler die ersten Gegner dieser Meisterschaft, gegen welche Punkte realistisch sind, respektive wären. Die Realität hat die Wolves aber knallhart eingeholt. Zeigte das Team gegen Glattbrugg und Wallisellen während der gesamten Spieldauer eine konzentrierte Leistung, schwächelte es in diesem Game aus unerklärlichen Gründen. Nach einer frühen Führung der Bäretwiler im Startdrittel fing sich das Heimteam sehr schnell und machte mächtig Druck vor dem Tor der Gäste (das offizielle Matchtelegramm des SEHV stimmt nicht, die Torreihenfolge war 0:1, 2:1 und dann gings los mit den Gegentoren).
Vera zeigte gute Moves mit ihren flinken Beinen, die Defense war stabil aufgestellt und die drei Sturmlinien powerten als ob es kein Morgen gäbe. Die Belohnung folgte Anfangs Mitteldrittel, die Wolves glichen zunächst aus und erhöhten sogar auf 2:1. In den folgenden Minuten hatte das Team gar mehrmals die Chanche zur 2-Tore-Führung, doch versiebten die Spieler hochkarätige Abschlussmöglichkeiten sträflich. Nach einem glücklichen Ausgleichstreffer der Bäretswiler begann das grosse Muffensausen. Kein Bein passte mehr vors andere, kaum ein Pass fand den Weg auf den Stock des Mitspielers, es war ein Trauerspiel. Und die Bäretswiler hatten ihre starken 10 Minuten des Spiels. So hiess das krasse Verdikt nach 40 Spielminuten 2:6. 

So konnte es nicht weitergehen im Team der Wolves. In allen Blöcken wurde umgestellt um die Wende zu erzwingen. Das Vorhaben startete auch vielversprechend. Wiederum übernahmen die Wolves das Spieldiktat und suchten den direktesten Weg aufs gegnerische Tor. Und er fiel, der Treffer zum 3:6. Nun steigerten die Wölfe den Offensivdrang gleich nochmals und waren nahe am 4:6 – doch leider nur nahe. Durch eine Unkonzentriertheit in der Wolves-Defense gelang den Bäretwilern das 3:7 und aus war der Ofen.
Die Tore zum 3:10 waren nur noch Resultatkosmetik und doch bezeichnend. Der Puck wollte einfach nicht mehr für die Wölfe laufen. Schluss aus vorbei. 

Die wichtigste Erkenntnis bei den "Grossen" im C1: es verträgt keine Schwächephase in einem Spiel. Dies wird schonungslos ausgenutzt und kann ein Spiel innert Minuten in andere Bahnen lenken. Eben noch auf Punktekurs und dominant, und im nächsten Moment rennst Du einen 3-Tore-Rückstand hinterher. Nun gut, wichtig für die Mannschaft ist, die Lektion aus diesem Spiel gelernt zu haben. Bäretswil war eine brandgefährliche Kontermannschaft und düpierte die euphorisch und wohl etwas übermotivierten Wolves mal für mal.

Kopf hoch, auf geht's Mannen und Frauen nach Kloten. Es folgen zwei sogenannte 6-Punkte-Spiele gegen die ebenfalls sieglosen Swissair und die Woche darauf auf den Tabellennachbarn GC.
Für unsere Fans werden wir am Freitag 28.11. um 21 Uhr einen eigenen Fanblock in der Arena Schluefweg reservieren. Wir freuen uns auf zahlreiche Hardcore-Fans.


 

 

 


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EHC Wallisellen : EHC Züri Wolves 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)

Eisstadion Wallisellen, 16.11.2014, 20 Zuschauer

 

Spiel 2 der Saison 2014/15 war ein erfreulicher Kontrast zum Auftakt-Geplänkel gegen Glattbrugg. Die Züri Wolves Mannen gingen als klarer Aussenseiter in die Partie gegen den unangefochtenen Tabellenführer. Das sind Spiele, wie sie die Mannschaft von Coach Hunger liegen und Wallisellen wurde seiner Favoriten-Rolle vollends gerecht. Wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit, wie sich die Tabellensituation präsentierte.   

Um es mit den Worten eines Walliseller Ortsansässigen zu sagen (notabene ein Alumni-Züri-Wolves-Spieler): „Die Walliseller führten die feinere Klinge“. Diese Aussage kann die Redaktion ohne Wenn-und-Aber unterstützen. Man sah, dass die meisten der Spieler eine gute Ausbildung mitbringen und wohl auch schon seit Jahren zusammenspielen. Mit einem sehr kultivierten Eishockey und schnellen Passfolgen versuchten sie die Wolves auszuspielen. Ab und an gelang ihnen dies auch. Doch stand ihnen mit Berni „Mailman“ Bissig eine veritable Spassbremse wortwörtlich im Weg. Mit viel Herz und Kampfgeist schafften es die mit 3 Blöcken angetretenen Wölfe, grösseren Schaden zu verhindern. Dies bedurfte allerdings eines grossen Kraftaufwandes welchem Christian „Duracell“ Keller körperlich Tribut zollen musste. Früher als seine Mitspieler verliess er das Eis und gönnte sich einen Pausentee. Nach einer Banane (oder wars ein „Bananadol?“ in der Pause gings aber wieder und er kämpfte sich durch den Rest des Spieles. 

Bis kurz vor Drittelspause gelang es dem Gastteam, sich gegen die Angriffsbemühungen der Walliseller schadlos zu halten. Erst durch ein blitzschnelles Bullygoal schaffte es der Favorit, mit einer standesgemässen Führung in die erste Pause zu gehen.   

Das an diesem Sonntag etwas drin lag für die Wolves, war nun wohl auch dem Gastgeber klar. Zumindest, dass es gegen den Aufsteiger kein Spaziergang geben würde... Und die Wolves verkauften ihre Haut so teuer wie möglich und kämpften mit viel Herz weiter. Die Besonderheit dieser Eisbahn und der Anspielzeit liegt darin, dass die Sonne zu Spielbeginn der einen Mannschaft genau ins Gesicht scheint und den Goalie in der Sicht stark beeinträchtigt. Im Startdrittel wurde dieser Nachteil den Wolves zuteil, im Mittelabschnitt eben den Wallisellern. Und so lautete das Motto: Schiessen aus allen Lagen, solange die Sonne noch am Horizont scheint (das zum Thema „Winter Wonderland“, dem offiziellen Namen der Betoneisbahn in Wallisellen). Und tatsächlich: nach 28 Sekunden im Mitteldrittel fasste sich Dominique Brazerol ein Herz und zog aus Distanz ab. Der Puck landete zum Erstaunen aller im Netz des Walliseller-Keepers. 1:1 und das Spiel war wieder offen. Leider liess sich dieses Kunststück nicht wiederholen und es blieb der einzige Treffer der Wolves im Mittelabschnitt. Die Walliseller drückten weiter und die Wolves beschränkten sich aufs Kontern. Leider gelang es den Gästen nicht, weitere Treffer zu verhindern und so mussten sie die Tore zum 2:1 und 3:1 zulassen. Doch auch mit einem 2-Tore-Rückstand zur zweiten Pause war noch nichts verloren. In der Garderobe spürte man, dass die Spieler noch an ihre Chance glaubten. Es braucht jedoch etwas Wettkampfglück und verträgt keine weiteren Gegentore mehr, so das Fazit von Captain Dani „The Mentalist“ Hornecker.   

Leider trat weder das eine noch das andere ein. Die Wolves kassierten in der 43. Spielminute den vorentscheidenden Treffer zum 4:1. In der 49. Minute kam nochmals Spannung auf, als Stephan „Maple Leaf“ Vlcek auf 4:2 verkürzen konnte. Mehr lag aber an diesem Abend nicht mehr drin. Postwendend konnte Wallisellen reagieren und den 3-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Das war’s dann. Einige weitere hochkarätige Chancen der Gelb-Blauen konnte unser Goalie noch zunichte machen, einige weitere wurden verstolpert und so blieb es beim Schluss-Score von 5:2 für die weiterhin ungeschlagenen Wallisellern.   

Fazit zu dem Spiel: 

Wallisellen ist nicht der Gegener, gegen den die Wolves Punkte einfahren müssen. Es war ein tolles und sehr faires Spiel und zeigte dem Team die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten des eigenen Potenzials gut auf. Das ist das Hockey, welches wir uns im C1 vorgestellt haben und auch gerne spielen. Ein Dank hier an das Heimteam für das spannende und ansprechende Spiel.   

The three stars: 

1.      Berni „Mailman“ Bissig – der ruhende Pol der Mannschaft und viele gute Aktionen 

2.      Dominique „Don“ Brazerol – ein Tor und eine hervorragende Defensivleistung als Center 

3.      Stephan „Maple Leaf“ Vlcek – ebenfalls Torschütze und unermüdlicher Störefried   

Next Game: 23.11.2014, 17:00 Uhr Eishalle Wetzikon: EHC Züri Wolves : Bäretswiler SC    

Trainingsweekend

Dieses Wochenende steht wieder das traditionelle Trainingsweekend der Wolves in Scuol an. Auch dieses Jahr sind wieder 20 Wölfe mit von der Partie. Wir freuen uns auf ein tolles Spiel am Sonntag gegen den HC Engadina - "e chli drugge chame scho" (Insider).


 

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15.08.2014

Endlich wieder live - unsere Website!

Nachdem wir extreme Probleme mit der alten Website hatten, haben wir uns ein neues Tool gesucht und dieses nun endlich gefunden. Wir konnten die Daten der ganz alten Website übernehmen, das führt nun jedoch zu...   mehr