Wieder so ein Spiel!
EHC Züri Wolves : EHC Glattbrugg 5:7 (2:5, 2:1, 1:1)
22.1.2012, Arena Wetzikon, 4 Zuschauer
Strafen: Glattbrug 12 x 2 Minuten, Züri Wolves 6 x 2 Minuten
... und wieder mal so ein Spiel welches die Züri Wolves einfach nicht mehr drehen konnten.
Die Mannschaft unter interims Coach Reto Kalberer hatte sich für diesen Abend viel vorgenommen. Man wollte den Gegner nicht unterschätzen, die Räume eng machen und vorne den Druck aufs Tor hoch halten.
So reagierte die Mannschaft auf die ersten beiden Tore jeweils innerhalb von Sekunden und der Ausgleich konnte sofort wieder hergestellt werden. Unerklärlicherweise gelang dann dem Gegner aus Glattbrugg innerhalb von nur drei Minuten die wohl Matchentscheidende Wende. Wobei die Tore 4 und 5 innerhalb von 3 Sekunden vielen. Wurde da die Uhr wirklich richtig gedrückt? Doch das möchte die Redaktion gar nicht hinterfragen und sich beim Punktrichterteam bedanken welches kurzfristig eingesprungen ist! Fakt ist, die Leistung im ersten Drittel war schwach, der Gegner wurde zu spät angegriffen, die Pucks kamen jeweils mehr oder weniger zufällig auf die Stöcke der Gegner, Abpraller landeten immer am falschen Ort und die Wölfe waren nicht im Stande etwas dagegen zu tun.
Wenn es dann etwas Positives zu diesem Spiel zu vermerken gibt, war es die Reaktion der Wolves nach der ersten Pause. Alle rissen sich zusammen und nach nicht mal vier Minuten und zwei Toren war man schon fast wieder dran. Trotz massiver Angriffbemühungen der Wolves gelang der Ausgleich dann aber nicht und der gegnerische Hüter wurde immer besser. Und wie immer, wer das Tor nicht macht, der bekommt es und so kamen die Gäste kurz vor der zweiten Pause zu einem weiteren Treffer zum Pausenstand von 4:6.
Zwei Tore, das muss möglich sein, vor allem gegen einen Gegner den man im ersten Spiel mit 10:3 vom Eis fegte und dem man optisch klar überlegen war. So hatten sich die Wölfe in der Pause viel vorgenommen und gingen geladen aufs Eis. Der Gegner wusste sich kaum mehr zu wehren. So prägten viele Strafen und Befreiungsschläge den letzten Abschnitt und das Spiel war sehr mühsam. Die Wolves liefen und liefen und liefen, doch was nützt das wenn der Puck nicht ins Tor will. Der wahrscheinlich wegweisende Moment war, als ein Glattbrugger der Wolves Verteidigung entwischte und von der linken Seite mittels Slapshot (was eigentlich bei den Senioren nicht erlaubt ist - die Schiedsrichter liessen es laufen) ein schönes Tor in die obere rechte Ecke über Melas Schulter erzielte. Die Wolves konnten es nicht mehr richten, es gelang ihnen nur noch zwei Minuten vor Schluss der fünfte Treffer.
Was soll man da als interims Coach und Schreiberling noch sagen. Ein weiteres Spiel das die Wolves hätten gewinnen sollen, doch wie immer bei einem vermeintlich schwächeren Gegner tun sich die Wölfe schwer. Wer sieben Tore erhält, kann in der Regel nicht gewinnen (ausser die Jaguars gegen die Züri Wolves in einem anderen üblen Spiel mit 8:7)!
The three Stars:
Bei fünf verschiednen Torschützen und ebenfalls fünf verschiedenen Passgebern ist das mit den Stars so eine Sache!
Stimmen zum Spiel: "Ich glaub das sich en Grund mit Hockey aufzuhöre" – Mike, der nach dem Spiel wie manch anderer Wolves Spieler recht deprimiert war // "Wänn de Cello afangt Goal schüsse, dänn cha nüt me schief ga" – Der Coach nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel // "Was isch mit em Sniper los" - Dominique zu Marco der noch im letzten Spiel fünf Tore erzielte
Nächstes Spiel: Mo 30.1.2012 im Dolder gegen den EHC Krischen Kniggers.






