EHC Züri Wolves

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Rehabilitation zum richtigen Zeitpunkt!

Die Züri Wolves reagieren auf die Baisse zu Jahresbeginn und besiegen den EHC Thalwil.

EHC Züri Wolves - EHC Thalwil 5-2 (1-1 / 4-0 / 0-1)

Wiedergutmachung war angesagt. Die beiden bitteren Niederlagen, vor allem die 9-1 Klatsche vom vergangenen Montag in Dübendorf haben weh getan! Das 4. Liga-Team wollte unbedingt den ersten Sieg im neuen Jahr feiern können. Das dies gegen den bekannt kampfstarken EHC Thalwil, welche in den letzten Spielen durch beachtliche Resultate aufgefallen sind nicht einfach würde, war allen Beteiligten klar.

Spielertrainer Marco Christ verlangte eine Rückkehr zu alten Tugenden! Einfaches Spiel, möglichst wenig Eigenfehler und vor allem: "Einer für alle, alle für einen"! Dies sollte das Motto für diese wegweisende Partie sein.

Der Start gelang angsprechend. Die ersten 10 Minuten konnten die Wolves defensiv gut kontrollieren. Offensiv war die Nervosität und die Anspannung jedoch deutlich zu spüren und so fehlte es zu Beginn trotz passivem Spiel der Thalwiler an klaren Torchancen. Doch eine Angriffsauslösung wie auf die Trainingstafel gezeichnet brachte dann doch den Führungstreffer für die Wölfe! Mit 4 Pässen wurde der Weg vom eigenen zum gegnerischen Tor überbrückt und konnte mit einer Direktabnahem von "Ruppi" zum 1-0 Führungstreffer abgeschlossen werden. Der Jubel war gross und auch die Erleichterung zu spüren. Nun spielten die Wölve mit mehr Zug und brachten die Thalwiler öfter in Bedrängnis. Diese blieben jedoch seinerseits durch Konter gefährlich. Und prompt, einer der wengien Fehler im defensiven Verhalten führte zum Ausgleich. Ein Thalwiler-Spieler wurde in der Mittelzone nur halbherzig angegriffen, konnte 3 Spieler der Wölfe umkurven und bezwang den ansonsten tadellosen Jürg Ruschinski im Tor mit einem unhaltbaren platzierten und zudem verdeckt abgegebenen Hocheckschuss.

Wieder war ein Fehler der Mannschaft sofort mit einem Gegentreffer bestraft worden. Der Frust war zu spüren und dennoch, es waren gute Ansätze zu erkennen. Marco Christ appellierte an die Geduld der Spieler und hielt sie an, ja keinen Centimeter nachzluassen. Und so kamen die Wölfe entschlossen aus der Kabine nach etwas mehr als 2 Minuten konnte Ben Zimmermann, welcher vor dem Tor vergessen ging per Direktabnahme zum 2-1 einschiessen. Kurz darauf im ersten Powerplay des zweiten Drittels gelang durch einen noch leicht abgelenkten Schuss von der blauen Linie sogar das 3-1 und wiederum nur kurze Zeit später krönte Roli Christ mit einem herrlichen Solo und eiskaltem Abschluss das Angriffsfurioso der Wölve! 4-1, noch nicht einmal ganz die Hälfte des zweiten Drittels war gespielt! Der Gästecoach sah sich gezwungen ein Time-Out zu nehmen. Prompt gelang es ihm dadurch, die Wölve in ihrem Angriffsspiel etwas zu stoppen. Zudem war Thalwil nun natürlich selbst gezwungen etwas mehr zu risktieren und kam auch zu der einen oder anderen Chance auf den Ausgleichstreffer. Die aufopferungsvoll kämpfenden Wölve mit ihrem starken Rückhalt Jürg Ruschinksi liessen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und so konnte kurz vor Drittelspause Werni Weber mit einem weiteren herrlichen Slapshot von der blauen Linie das Skore sogar auf 5-1 erhöhen!

4-0 Drittelsresultat, das war natürlich Balsam auf die geschundenen Seelen. Und dennoch, noch gab es keinen Grund in Euphorie zu verfallen! Noch war der Sieg nicht eingefahren! Schliesslich waren noch 20 weitere Minuten zu absolvieren. Doch trotz verstärkten Offensivbemühungen der Thalwiler liessen sich die Wölve nicht mehr gross in Bedrängnis bringen. Sie verwalteten auch dank einer tadellosen Leistung von "Tanzbär" Ruschi die Führung relativ souverän. 5 Sekunden vor Schluss fand dann doch noch eine Scheibe den Weg ins Wölve-Tor, doch dies konnte der Freude über den kurz darauf eingefahrenen ersten Sieg im neuen Jahr nicht mehr trüben! 5-2 Schlussresultat! Eine starke Reaktion auf den schwierigen Start ins neue Jahr! Gratulation!

 

Stimmen zum Spiel:

1. "Sugo, Sugo, Vaffanculo"

2. "Gäbed doch eifach allne en Puck, dänn münds nöd immer drum striite!"

(Urheber dieser Aussagen aus Datenschutzgründen nicht namentlich erwähnt!) :-))))

 

 
Kommentare (1)
1 Montag, 25. Januar 2010 um 21:04 Uhr
#70
3. Thomas Schmitter zu einem Sipeler des EHCT nachdem das zweite Drittel 4:0 gewonnen wurde: "Und wenn tüander jetz de guat goali ina??"

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