EHC Züri Wolves

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Kämpferische Leistung reichte nicht zu Punkten.

Das 4. Liga-Team geht trotz kämpferisch tadelloser Leistung als Verlierer vom Eis.

Dübendorf 2 - EHC Züri Wolves 5-3 (2-1 / 2-2 / 1-0)

Nachdem am letzen Wochenende endlich der erste Sieg des neuen Jahres errungen werden konnte wollten die Wolves dieses gute Resultat an diesem winterlichen Samstagabend in der Eishalle Dübendorf bestätigen. Dass die Aufgabe auswärts beim Tabellenführer jedoch nochmals schwieriger werden würde war allen bewusst. Nicht zuletzt auch aufgrund der Hinspiel-Klatsche welche man gegen den diesen Gegner kassiert hatte war allen kar, welch spielerisch und läuferisch starker Gegner die Wölve an diesem Abend erwarten würde. Nichts desto trotz oder gerade wegen dieser empfindlichen Niederlage wollten sich die Wölve revanchieren und zeigen, dass sie das letzte Mal unter ihrem Wert geschlagen wurden.

Der Start in die Partie gelang denn auch vielversprechend. Man stand defensiv gut, machte die Räume in der Mittelzone eng und so gelang es den Dübendorfen zu Beginn nicht sich im Drittel der Wölve festzusetzen. Und wenn doch einmal ein Gegner zum Abschluss kam stand da ein an diesem Abend überragender Rico Giovagoali im Tor. Es brauchte schon ein erstes Powerplay und einen verdeckt abgegebenen Schuss von der blauen Linie bei welchem selbst Rico für einmal machtlos war um das Skore für Dübi zu eröffnen. Durch diesen Gegentreffer verloren die Wölve kurz den Faden worauf plötzlich zwei Dübendorfer alleine auf das Wölve-Tor zustürmten. Um ein Haar hätte Rico auch diesen Angriff noch abwehren können, aber irgendwie kullerte die Scheibe trotzdem ins Tor. 2-0, plötzlich musste man um die Wölve zittern. Doch Dübi schien sich seiner Sache plötzlich etwas gar sicher zu sein und so konnte Spielertrainer Marco Christ welcher ebenfalls alleine auf den Goalie losziehen konnte zum 2-1 verkürzen. Kurz darauf hatte Beni Müller wiederum alleinstehen vor dem Tor gar die Ausgleichschance auf dem Stock, verzog seinen Schuss aber leider. So ging es mit einem knappen Rückstand aber intakter Moral in die zweite Pause!

Wie gross der Moralschub dieses ersten Treffers war zeigte sich zu Beginn des Mitteldrittels. In Unterzahl konnte Roli Christ einem Dübi-Spieler die Scheibe abluchsen und auch wieder alleine auf den Goali zustürmen. Und in gewohnt obercooler Roli-Manier bezwang er diesen herrlich zum umjubelten Ausgleich! Spätestens jetzt waren die Wölve ebenbürtig und spielten munter mit und so gelang Marco Demont per schöner, nein gar WUNDERSCHÖNER (ein kleiner Insider sei an dieser Stelle erlaubt *smile*) Direktabnahme gar der Führungstreffer. 3-2 für die Wolves! Dübi schien angenockt. Dies spürte wohl auch deren Trainer und nahm sein Time-Out. Dieses verfehlte seine Wirkung nicht. Jetzt stürmten und wirbelten die flinken Dübi-Stürmer wieder. Die Wölve und allen voran Rico Giavanoli mit zahlreichen starken Paraden wehrten sich nach Kräften. Doch irgenwann war der Druck zu gross und so gelang Dübendorf der 3-3 Ausglich. Kurz darauf dann die wohl kurioseste Szene des Spiels. Gleich nach dem erneuten Bullyeinwurf wurden die Wölve überhart für ihr grosses Engagment bestraft. Gleich 3 Spieler inkl. Torhüter Giovagoali stürzten sich mit vollem Einsatz auf eine freiliegende Scheibe. Lachender 4. war jedoch der Dübi-Spieler welcher unbedrängt und locker zum 4-3 ins leere Tor einschieben konnte! Was für ein Pech! Was für ein Ärger! Da wollten es wohl alle zu gut machen und standen sich so selbst im Weg.

Trotz dieses Rückschlags, die Wölve glaubten nach wie vor an einen Punktgewinn und hofften auf einen ähnlichen Start ins letzte Drittel wie 20 Minuten zuvor! Dübi schien jedoch gewarnt und verteidigte diesen Vorsprung relativ sicher. Je mehr die Wölve dann die eigene Defensive öffneten desto mehr kam Dübi auch zum kontern. Rico liess deren Stürmer aber ein fürs andere Mal auflaufen. Selbst eine weitere 2 gegen 0 Situation entschärfte er bravurös und hielt sein Team so lange im Spiel. Ein Scheibenverlust an der offensiven blauen Linie besiegelte dann jedoch das Wölve-Schicksal. Auch bei diesem Konter parierte unser Hexer den ersten Schuss zwar noch, gegen den Nachschuss war er dann jedoch machtlos. 5-3 Schlussresultat. Die Wölve wurden für eine aufopferungsvolle und kämpferische Leistung nicht belohnt und trotzdem gibt diese Leistung grund zur Hoffnung für die letzten beiden Spiele dieser Saison.

 

 

 
Kommentare (2)
2 Dienstag, 02. Februar 2010 um 14:02 Uhr
The Coach
Diese Metapher – dieser Wortwitz zum Goalie – isch esooo guet – könnte also glatt von mir sein...
1 Montag, 01. Februar 2010 um 09:25 Uhr
El Presidente
Nicht direkt eine Stimme zum Spiel, aber durch seine tolle Leistung wurde an diesem Abend ein neuer Spitzname geboren. Aus dem Torhüter Rico Giovanoli wurde wie im Text erwähnt Rico Giovagoali.

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