Montag, 08. März 2010 um 11:40 Uhr
Kein zweites Wunder von Hochdorf! EHC Züri Wolves : HC Seetal 13:1 (5:0, 5:0,3:1)Tore für die Wolves: Hornecker (6!), Bertschy (2), Kalberer (2), Brazerol, Hinnen, Carboni Nach der schmächlichen Niederlagen gegen diesen Gegner kurz vor Weihnachten in der Zentralschweiz hiess es zum Saisonabschluss, keine weiteren Geschenke zu verteilen. Weihnachten ist definitiv nur einmal pro Jahr – und dies wollten die Jungs und das Mädel den Seetalern nochmals klar aufzeigen. Das letzte Saisonspiel des Premieren-Winters bei den Senioren begann ganz nach Wunsch von Coach Hunger. Effizient wurde der Abschluss gesucht und die Seetaler wurden bei ihren Aktionen früh gestört. Die Defense machte einen soliden Eindruck und machte kaum Fehler. Insbesondere die Bykov/Chomutov/Makarov-Line aka Horni/Bretzky/Mike war in grosser Spiellaune und zauberte herrliche Angriffe aufs Eis. Das Eis in Wetzikon hatte schon lange keine so schönen Angriffe erleben dürfen, wie an diesem Abend. Und doch kamen die Seetaler immer wieder zu gefährlichen Konterchancen, auch deshalb, da sie sehr offensiv eingestellt waren und Gegenstösse immer mit 4 Mann vortrugen. Desöftern hatte Vera – The Bride ihr ganzes Können zeigen müssen, um ihren Kasten rein halten zu können. Rückblickend durfte gar gesagt werden, dass dies das beste Spiel von Vera in der ganzen Saison war. Ihre Fanghand war an diesem Abend eindeutig schneller als ihr Schatten und wie sie mit ihrer Schulter einen Puck über die Querlatte lenkte – einfach mirakulös.
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Mittwoch, 03. März 2010 um 10:39 Uhr
EHC Züri Wolves : HC Grischun Kniggers 24:1 (8:0, 11:0, 5:1) Tore für die Wolves: Bertschy (6), Kalberer (5), Hornecker (6), Brazerol (3), Hinnen (2), Carboni, Knöpfel Ein Pflichtsieg welcher zum einen den zweiten Schlussrang in der Tabelle sichert und zum anderen einen Eintrag in die Geschichtsbücher des EHC Züri Wolves sichert. Dieser Kantersieg ist zugleich das höchste Score, welches eine Mannschaft in der mittlerweile 13jährigen History der Wolves erreichte. Zwar hat die 4.-Liga-Mannschaft in der ersten Saison der Geschichte einmal mit 21:1 verloren, aber noch nie gelang es, einen derartigen Kantersieg einzufahren. Die mit nur 8 Feldspielern angetretenen Bündner und Pseudo-Bündner waren zeitweise zu bedauern, wie sie von einer vom Vorabend aufgeladenen Mannschaft der Wolves überfahren wurden. Vermutlich mussten die Bündner für die schmächliche Niederlage der Wolves am Samstag in Luzern bluten. Wie sonst ist zu erklären, dass die Wölfe gegen diesen Gegner in 8 Minuten 7 Tore erzielte. Da lag noch in jedem Schuss der ganze Frust über die verpassten Chancen gegen Luzern. Und die Grischuner taten herzlich wenig, sich gegen die Angriffe der Zürcher gross zur Wehr zu setzen. Der einzige, welcher sich in den Weg stellte war der bedauernswerte Schiedsrichter. Dieser wurde bei einem Rush unseres „Destroyer“ Brazerol über den Haufen gefahren und schied verletzt aus. Doch zitierte besagter Spieler in der Pause reglementstechnisch korrekt, dass der Schiedsrichter Luft sei und folglich kein Eigenverschulden vorliege... Wie klug gesprochen. Darauf einzelne Spieler lobend zu erwähnen verzichtet der Schreiber dieser Zeilen angesichts des krassen Resultates bewusst. Es war eine konzentrierte Leistung in einem Spiel, an dem der Sieg Pflicht war. Durch eine Unkonzentriertheit im Schlussabschnitt entging der Mannschaft noch eine Schlemmerei im letzten Training der Saison und Vera „The Bride“ wurde um ihren 3. Saison-Shutout gebracht. Dafür bedanken wir uns höflich bei den Biersponsoren „Bändeli“-Horni und „Destroyer-Braz“ für die Stängeli zum 10. und als Premiere auch zum 20. Tor. Nun steht noch ein letztes Training an und dann das finale Saisonspiel am kommenden Sonntag zu Hause gegen Seetal.
Mittwoch, 03. März 2010 um 10:29 Uhr
HC Luzern : EHC Züri Wolves 12:4(4:2, 5:0, 3:2)Tore für die Wolves: Hornecker (2),Kalberer, Carboni Ein Spiel zum Vergessen – keinePunkte, fahrlässig und unkonzentriert gespielt und 3 Verletzte in den Reihen der Wolves. Obwohl sich das Team für dieses Game viel vorgenommen hatte, lief von Beginn weg alles für die Zentralschweizer, welche die Wölfe aus Zürich dominierten. In einem unnötig harten Spiel waren die Luzerner die beweglichere Mannschaft, welche immer ein Tick schneller am Puck war als die Wolves. Es war nicht so, dass sich die Zürcher keine Chancen erarbeiteten, doch meist vergassen sie nach einem Vorstoss das Backchecking und die Luzerner waren abgebrüht genug, daraus Profit zu schlagen. Neidlos muss man aber auch die individuelle Klasse der Luzerner erwähnen, welche für Höheres, sprich obere Senioren-Ligen geschaffen ist. Umso unverständlicher die harte Gangart und das agressive Gebähren dieser Mannschaft. Wir wünschen den Luzernern alles Gute bei den Aufstiegsspielen in der Hoffnung, ihnen in absehbarer Zukunft nicht wiederbegegnen zu müssen. Ein mühsames Spiel wirklich, ganz mühsam.
Montag, 15. Februar 2010 um 11:28 Uhr
Auch die Zuger waren gegen die Senioren chancenlos. HC Zugerland : EHC Züri Wolves Sen. 3:13 (0:4, 3:5, 0:4) Tore für die Oldie-Wolves: Hornecker (3!), Bertschy (3!), Brazerol (2), Kalberer (2), Carboni, Hunger, Luna Die Serie der Ungeschlagenheit im Jahr 2010 hält weiter an und mit dem Sieg gegen den HC Zugerland wuchs diese auf 3 Spiele an. Die Wolves hatten schlechte Erinnerungen an Freitag-Abendspiele in der Zentralschweiz, ging doch genau ein solches Game gegen eine andere Mannschaft aus der Innerschweiz deutlich verloren. Doch da sich das Team darüber einigte, nicht mehr darüber zu sprechen, gibt's hier auch nichts dazu zu erzählen. Der Match gegen die Zuger begann für den Favoriten aus Zürich für einmal nach Wunsch. Nachdem sich das Team unter Coach Hunger in der Vergangenheit immer recht schwer damit tat, einem Spiel den Stempel aufzudrücken, gelang dies an diesem Abend von Beginn weg sehr gut. Zeitweise sah es so aus, als ob die Wolves permanent Powerplay zu spielen schienen und das Heimteam wurde minutenlang in der eigenen Zone eingeschnürt. Das erfreuliche Resultat dieser Angriffsbemühungen war eine 0:4 Führung nach 20 Spielminuten für die Wölfe. Insbesondere für The Bride Vera im Tor der hungrigen Wölfe was die Aufgabe sehr anspruchsvoll, da sie während mehreren Minuten nicht geprüft wurde und bei den wenigen Kontern dann aber doch ihren Mann, äh respektive ihre Frau stehen musste. Dies gelang ihr jedoch mit Bravour.
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Dienstag, 19. Januar 2010 um 11:51 Uhr
Erneuter Sieg der Senioren gegen die Grischun Kniggers HC Grischun Kniggers : EHC Züri Wolves Sen. 4:9 (0:0, 2:7, 2:2)Tore für die Oldie-Wolves: Hornecker (3!), Bertschy (3!), Meier, Brazerol, Kalberer Die Spiele in der Eisbahn Dolder haben immer etwas Vintage-Hockey-Atmosphäre und erinnern an die gute, alte Zeit, als die Spieler noch ohne Helme und geschnitzten Holzstöcken aufeinander losgingen. Diese wunderschöne Stimmung auf der schönsten Eisbahn im Grossraum Zürich war nicht immer ein guter Freund der Wolves. Schon oft hat das Team (dazumal noch in der 4. Liga spielend) an besagter Sportstätte jämmerliche Leistung gezeigt. Dies lag zum einen sicherlich an den starken Gegnern, die auf dieser Eisbahn zu Hause sind, aber auch an der eher ungewohnten Umgebung. Wenn der Wind bläst kann es dort oben zwischen den Tannen ganz schön ungemütlich werden. Das Eis ist holprig und wenn man mit dem Kopf Begegnung mit der Eisoberfläche "feiert", kann man sogar kleine Äste und Blätter eingefroren im Eis entdecken. Ganz ähnlich wie Versteinerungen – esooo schön sag ich Euch. Vielleicht war dies der Grund, dass die Wolves oft als klarer Verlierer vom Eis ging – wer weiss. Den Senioren sollte dieser Fehler nicht auch unterlaufen und die archeologischen Entdeckungsreisen auf der Eisoberfläche sollten ihnen erspart bleiben. Und man darf es vorweg nehmen, die Alt-Wölfe erfüllten ihre Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten der Gruppe. Nicht mit grossem Glanz, aber einer soliden Leistung und einen Effort im Mittelabschnitt.
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